Ledersofa – Leder reinigen und pflegen

Das Ledersofa – TIPPS, wie Sie Leder richtig reinigen und pflegen

Leder ist nicht gleich Leder. Sowohl bei der Reinigung als auch bei der Pflege des Oberflächenmaterials ist sehr viel Fingerspitzengefühl gefragt. Die Veredelungsprozesse, mit denen hochwertiges Ledermaterial optimiert wird, sollten Sie ebenfalls beachten. Der zeitlosen Innenraumbereicherung soll ja im wahrsten Sinne des Wortes bei entsprechender Falschbehandlung nicht das sprichwörtliche Leder von der Haut gezogen werden. Dazu ist es notwendig, zunächst herauszufinden, um welche Ledersorte es sich überhaupt handelt.

Handelsübliche Lederarten im Überblick: hochwertig plus langlebig

Das tierische Produkt Leder ist ein nahezu wasserundurchlässiges Naturprodukt, das trotz seiner Stärke sehr atmungsaktiv ist. Das robuste und pflegeleichte Material lässt dementsprechend Wasserdampf durchströmen und nimmt Fett liebend gerne auf. Insofern ähnelt es unserer Haut. Sowohl die Materialdicke als auch die Oberflächenstruktur und Farbe des Materials können sich je nach Sorte beträchtlich voneinander unterscheiden. Die wichtigsten Lederarten in diesem Zusammenhang sind:

  1. Glattleder: Hier wird zwischen einem gedeckten und feinen Leder unterschieden. Gedecktes Leder besitzt einen starken Farbauftrag, wodurch das Material unempfindlicher ist. Feines Glattleder ist hingegen weicher.
  2. Anilinleder: Das mit löslichen Farbstoffen gefärbte Leder hat eine wachsige Haptik und somit matte Oberfläche.
  3. Nappaleder: Ist ein sehr glattes und weiches Leder der oberen Hautschicht, welches hauptsächlich vom Kalb oder Schaf stammt. Für Polstermöbel wird bevorzugt Rindnappa verwendet.
  4. Lackleder: Narbenfreies und hochglänzendes Leder, welches an der Oberseite lackiert oder mit Folie überzogen wurde.
  5. Rauleder: Hierbei handelt es sich um eine Sammelbezeichnung für Nubukleder und Veloursleder. Beide Leder sind äußerst weich, da diese aus den oberen Hautschichten stammen.
  6. Wildleder: Diese Ledersorte stammt von Wildtieren wie Hirsch, Elch, Reh oder Wildschwein.
  7. ECO-Leder: Zeichnet sich in der Produktion durch die Verwendung schadstoffarmer sowie nicht umweltgefährdender Gerbmittel aus.
  8. Saffianleder: Stammt von der Ziege und ist sehr fest, fein strukturiert und glänzend. Narben werden im Material belassen.

Wichtige Erkennungsmerkmale einiger Ledersorten

Für eine korrekte Pflege ist es notwendig, die vorliegende Lederart zunächst zu erkennen. Folgende Tipps sollten Ihnen weiterhelfen:

  • Glattleder erkennt man an seiner fein sowie grob strukturierten Haptik.
  • Glattleder nimmt durch schützende Farbschichten kaum Feuchtigkeit auf.
  • Wird Glattleder befeuchtet, dann wird es nicht dunkel.
  • Anilinleder besitzt offene Poren, wodurch Feuchtigkeit eindringen kann. Dadurch verfärbt sich das Leder dunkel.
  • Nubuk-, Velours- und Rauleder wirft Schatten, wenn über die Oberfläche gestrichen wird.

Veredelungstechniken, mit denen Leder optimiert werden kann

Leder wird bekanntlich gegerbt und durch andere Verarbeitungsschritte optimiert. In diesem Zusammenhang gelten handelsübliche Pflegehinweise, welche auf die angewendete Technik verweisen. Es wird voneinander unterschieden:

  • PDM (Printed dry milled leather): geprägtes, trockenes und gemilltes Leder
  • NDM (Natural dry milled leather): trockenes und gemilltes Leder
  • DDDM (Drum dyed dry milled leather): fassgefärbtes, trockenes und gemilltes Leder
  • DDDN (Drum dyed dry Napa): fassgefärbtes trockenes Nappa

Leder: ein Naturprodukt, welches mehr oder weniger viel Pflege benötigt!

Leder kann so optimiert werden, dass es sehr leicht zu pflegen und zu reinigen ist. Wurde das Leder zum Beispiel lackiert, lässt es sich ideal mit einem weichen Schwamm sowie neutraler Seife abwaschen. Die Reinigung sollte dabei von Naht zu Naht erfolgen und über die ganze Fläche. Unbehandeltes Leder ist hingegen für Feuchtigkeit empfänglicher. Hier sollten unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden. Gerade nasses Leder sollte somit eine gewisse Trocknungszeit bekommen, damit das Material nicht dellt. Des Weiteren sollten Nachbehandlungen des Leders erfolgen, sodass die Ledepflege mit der eigenen Körperpflege verglichen werden kann. Hier lautet das Motto: Erst waschen, dann cremen. Wird ein Ledersofa nicht gepflegt, kann dies zu folgenden Resultaten führen:

  • Rissiges und sprödes Leder
  • Flecken lassen sich nicht mehr entfernen
  • Farb- und Materialverluste an der Oberfläche

TIPPS für die richtige Lederpflege

Leder muss insbesondere vor Austrocknung durch Hitze und direkte Sonneneinstrahlung geschützt werden. Staub, Fett und andere Substanzen sowie Chemikalien können zu Stockflecken führen, sodass das Sofa ebenfalls regelmäßig gereinigt werden sollte. Pflege und Reinigung gelingt folgendermaßen:

  1. Leder vor direkter Sonneneinstrahlung schützen: Dazu sollte die Couchgarnitur im Zimmer so platziert werden, dass Heizungswärme und Sonneneinstrahlung nur minimal auf das Leder treffen.
  2. Ledersofa pflegen: Mit Ledermilch, Fett oder Ledercreme wird dafür gesorgt, dass die Elastizität des Materials erhalten bleibt. Dadurch werden Faltenbildungen und Risse vermieden. Der Auftrag sollte alle 3 bis 6 Monate erfolgen.
  3. Staub entfernen und für eine frische Raumluft sorgen: Staub kann Stockflecken bilden und durch darin befindliche Chemiekalien dem Leder zusetzen. Regelmäßiges Raum lüften sowie Staubwischen tut auch dem Ledersofa gut.

FAZIT

Das Leder ist mit der Haut vergleichbar und benötigt wie diese, eine regelmäßige Reinigung und Pflege. Eine gesunde und schöne Optik sowie Haptik sind das Resultat einer professionellen Lederpflege von CLEANILO. Insbesondere wenn sie nicht genau wissen, um welches Leder es sich handelt, sollten Sie besser einen PROFI kontaktieren. Es ist demnach äußerst wichtig, dass Leder im Vorfeld zu testen.

Wir, das freundliche Team von CLEANILO, stehen Ihnen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir bieten Ihnen via Kontaktformular die Möglichkeit, sich Reinigungstipps für die Lederpflege und Polsterreinigung geben zu lassen. Wir würden uns außerdem über eine telefonische Auftragsvermittlung Ihrerseits sehr freuen.

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